Die erste Frage jedes Pellet-Neulings: Wie viel brauche ich eigentlich? Die zweite: Wo soll das alles hin? Beide lassen sich mit zwei Faustformeln und ein wenig Kopfrechnen beantworten – hier Schritt für Schritt, mit Beispielen und der Umrechnung in Säcke und Paletten.
Faustformel 1: vom Ölverbrauch
Wer von Öl kommt, hat die beste Grundlage: 1 Liter Heizöl ≈ 2 Kilogramm Pellets. Bei 2.000 Litern Öl im Jahr sind das rund 4 Tonnen Pellets. Von Gas: 1 Kubikmeter Erdgas ≈ 2 kg Pellets; 20.000 kWh Gas ≈ 4 Tonnen Pellets.
Faustformel 2: von der Wohnfläche
Ohne Verbrauchsdaten hilft die Wohnfläche und der Dämmstandard. Je Quadratmeter beheizter Fläche und Jahr:
- Neubau / KfW-Standard: 10–15 kg Pellets
- sanierter Altbau: 20–30 kg
- unsanierter Altbau: 35–50 kg
Ein sanierter Altbau mit 150 m² braucht also 3 bis 4,5 Tonnen. Dazu kommen 300 bis 500 kg für Warmwasser bei vier Personen.
Umrechnung in Säcke und Paletten
Ein Sack HEIZFUXX® Pellets wiegt 15 kg, eine Palette trägt 66 Säcke = 990 kg. Für 4 Tonnen im Jahr sind das also gut vier Paletten oder 267 Säcke. Ein Pelletofen als Zusatzheizung kommt mit 500 bis 1.500 kg aus – eine bis anderthalb Paletten. Zum Volumen: Eine Tonne Pellets nimmt lose etwa 1,5 bis 1,6 Kubikmeter ein, als Sackware auf der Palette rund 1,2 m² Grundfläche mal 1,5 m Höhe.
Lose Ware oder Sackware?
Lose Ware kommt per Silowagen und wird in einen Lagerraum, Gewebetank oder Erdtank eingeblasen. Sie ist pro Tonne günstiger, braucht aber ein Lager von etwa 6 bis 10 m³ mit Schrägboden, Einblasstutzen und Zufahrt für den LKW (bis 30 m Schlauchlänge). Sackware auf der Palette ist flexibler: Sie steht in Garage, Keller oder Schuppen, lässt sich portionsweise nachkaufen und eignet sich für Pelletöfen, kleine Lager und für den Saisonstart, bevor das große Lager gefüllt wird. Die Lieferung erfolgt per Spedition frei Bordsteinkante – ein Hubwagen und ein befestigter Stellplatz helfen. Warum Sackware für viele Haushalte die bessere Wahl ist, erklärt die Holzpellets-Seite.
Das Lager: trocken, staubdicht, belüftet
Pellets sind hygroskopisch: Feuchtigkeit lässt sie aufquellen und zerfallen. Der Lagerraum muss trocken sein, ohne Wasserleitungen und ohne Kondenswasser. Bei losen Lagern gilt: Belüftung, Warnhinweis und vor dem Betreten lüften – frisch eingeblasene Pellets können Kohlenmonoxid abgeben. Sackware lagert am besten auf der Palette, mit Folie gegen Spritzwasser, aber nicht luftdicht eingeschweißt. Alles Weitere im Beitrag Holzpellets richtig lagern.
Wann bestellen?
Pellets sind zwischen Mai und August am günstigsten und am schnellsten lieferbar; im Oktober und November stehen Speditionen im Stau und die Preise steigen. Die Faustregel des Fuxx: Lager im Sommer füllen, im Januar prüfen, im Februar nachkaufen, wenn nötig.
Beispielrechnung
Familie Müller, sanierter Altbau, 160 m², vier Personen, bisher 2.200 l Öl: Bedarf ≈ 4,4 t Pellets. Ihr Lagerraum fasst 5 t lose Ware – eine Lieferung im Juli deckt die Saison. Für den Pelletofen im Wintergarten kommt eine Palette Sackware dazu, die auch als Reserve dient, falls der Winter länger wird.
Fazit
Die Rechnung ist einfacher, als sie aussieht: 2 kg Pellets je Liter Öl, 66 Säcke je Palette, Lager im Sommer füllen. Und wer zertifizierte Pellets kauft, kann sich auf den Heizwert verlassen, mit dem er rechnet.
HEIZFUXX® · EINFACH. CLEVER. HEIZEN.
Holzpellets, Holzbriketts, Brennholz, Anzündholz, Torfbriketts und Steinkohle – sackweise im Baumarkt, palettenweise online. Hier gibt es HEIZFUXX®.